Was ist die beste Altersvorsorge?

Sie möchten für Ihr Alter vorsorgen, aber wissen nicht, was die beste Altersvorsorge ist? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Möglichkeiten vor.

September 2, 2021

Was ist die beste Altersvorsorge?

Das privat für die Rente zurückgelegt werden muss, scheint klar zu sein. Das Rentenniveau liegt nur noch bei 48 Prozent des gesamtdeutschen Durchschnittsverdienstes. Für die Berechnung geht man von 45 Beitragsjahren aus, in denen in die Rentenkasse eingezahlt wurde (Natürlich gibt es wie so häufig Gründe dafür, das man deutlich weniger als 45 Beitragsjahres einzahlt).  Letztlich reichen 48 Prozent des letzten Bruttogehalts nicht, um den bisherigen Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Um Geld zu sparen und Privat vorzusorgen gibt es verschiedene Möglichkeiten.  Welcher dieser Möglichkeiten ist aber die beste Altersvorsorge?

Möglichkeiten zur Altersvorsorge

Immobilie(n) als Kapitalanlage

Die eigenen Immobilien oder eine eigene Immobilie kann sehr gut als Altersvorsorge genutzt werden und ist für manche Situationen auch definitiv die beste Altersvorsorge. Immerhin ein Drittel der Deutschen sorgt mit den eigenen vier Wänden fürs Alter vor. Beachten Sie einige Punkte, gilt diese Form der Altersvorsorge zwar als wenig flexibel und gewisser Massen "aufwendig", dafür jedoch als „sicher“.

Grundsätzlich gibt es hier zwei "Arten" um mit Immobilien für das Alter vor zu sorgen:

  • Die Immobilie zur Eigennutzung
  • Die Immobilie zur Vermietung von Wohneinheiten

Bei der Immobilie zur Eigennutzung werden Sie im Rentenalter wenig bis gar keine Aufwendungen für  "Mietkosten" haben und sparen sich dadurch einen erheblichen Teil Ihrer monatlichen Rente ein!
Eine Immobilie, die Sie zur Vermietung von Wohneinheiten nutzen möchten, unterstützt Sie mit laufenden Einnahmen und mit einer Wertsteigerung bei Ihrer Altersvorsorge. Sie kann also entweder Ihre monatliche Rente erhöhen, oder Sie können die Immobilie bei Eintritt in die Rente mit großem Gewinn verkaufen.

Immobilie vermieten

Die Einnahmen aus vermieteten Immobilien können das zur Verfügung stehende Budget im Rentenalter erheblich anheben. Zu beachten ist allerdings, dass eine Immobilie gerade dann erfolgreich vermietet werden kann, wenn sich das Objekt in einer beliebten und bevorzugten Lage befindet. Viele mittelgroße bis große Städte mit großen Arbeitgebern oder Universitäten sind stark nachgefragt und können sich für den Kauf einer Immobilienanlage eignen.

Wer eine Immobilie erfolgreich vermieten möchte, sollte darauf achten, dass die Wohnung oder das Haus in einem guten Zustand gehalten wird, um eine entsprechende Mietsumme zu verlangen.
Bei der Vermietung einer Immobilien nehmen Sie nicht nur Geld ein, sondern haben auch einige Ausgaben. Kosten für Instandhaltung und Reparaturen sind im Fall von baufälligen Objekten oder sorglosen Mietern Punkte, die auftreten können. Neben den Kosten ist der Arbeits- und Zeitaufwand nicht außer Acht zu lassen. Sanierungen, Reparaturen, eventuelle Hausmeistertätigkeiten, Mietersuche etc. können auf Sie zukommen. Eine Immobilienverwaltung kann eine hilfreiche, jedoch unter Umstände kostspielige Unterstützung sein.

Immobilie verkaufen

Die Immobilie für eine Altersvorsorge lässt sich ebenso dann umsetzen, wenn das Objekt verkauft wird. Diese Variante der Altersvorsorge eignet sich gerade dann, wenn das gekaufte Haus, Grundstück oder die Wohnung zu einem günstigen Preis erworben wird und zu einem Vielfachen des Kaufpreises verkauft wird. Bei sogenannten Anlageimmobilien spielt auch hier die Lage eine überaus entscheidende Rolle.

Lohnende Anlageimmobilien zur Altersvorsorge finden sich oft in mittelgroßen Städten, in denen die Immobilienpreise stetig moderat ansteigen. Soll eine Immobilie zum Aufpolstern der Rente später verkauft werden, ist es wichtig, das Haus oder die Wohnung instand zu halten, um einen eventuellen Wertverlust zu vermeiden und um möglichst eine Wertsteigerung zu erzielen.

Grundsätzlich sind Immobilien also aufgrund der Vermietung und der Instandhaltung mit Arbeit, Zeit und ggf. auch Stress verbunden. Hinzu kommt noch, dass Zeit investiert werden muss, wenn Sie ein wirklich attraktives Objekt finden möchten. Entscheiden Sie sich hier "falsch" kann das unter Umständen sogar fatal enden, da keine Mieteinnahmen fließen, welche die Finanzierung aufrecht erhalten.
Sind diese Punkte jedoch gegeben, ist eine Immobilie definitiv die beste Altersvorsorge

Fazit: Immobilien als Kapitalanlage kann als Altersvorsorge geeignet sein unter gewissen Voraussetzungen

Die eigenen vier Wände sind eine Top Altersvorsorge, insofern die Lage, der Wert und die Entwicklungsmöglichkeiten stimmen. Zusätzlich müssen Sie Zeit in die Immobilie investieren und ein gewisses Wissen zu dem Thema aufbauen, damit Sie hier keinen fatalen Fehlkauf durchführen. Nehmen Sie das aber alles in Kauf, dann empfehlen wir Ihnen definitiv in eine Immobilie als Kapitalanlage zu investieren, da das kaufmännisch die beste Altersvorsorge ist.

Da die Immobilie für eine Kapitalanlage so interessant ist haben wir dafür noch mehrere Beiträge, separaten Beiträge  geschrieben.

Unter diesem Link erfahren Sie mehr zur Immobilie als Kapitalanlage.
Unter diesem Link haben wir einen Beitrag erstellt, ob, bzw. wann eine Immobilie als Kapitalanlage sinnvoll ist.

Staatlich geförderte "klassische" private Altersvorsorge Möglichkeiten

Die einfachsten und "unkompliziertesten" Möglichkeiten für eine private Altersvorsorge sind die staatlich geförderten Möglichkeiten. Diese sind am meisten bekannt und deshalb "einfach", weil man dafür keinerlei private  Zeit investieren muss. Ob das jedoch die beste beste Altersvorsorge ist?  

Riester-Rente

Die Riester-Rente wurde im Jahr 2002 eingeführt und richtet sich an Beamte, sowie Angestellte. Selbständige können ebenfalls eine Riester-Rente abschließen, wenn ihr Ehepartner einen Anspruch auf die Riester-Förderung besitzt. Die Riester-Förderung beinhaltet Zulagen zu der Riester-Rente durch den Staat sowie Steuerbefreiungen. Auch ohne jegliche Wertentwicklung erhalten Sie die Riester-Rente zum Renteneintritt vollständig zuzüglich der staatlichen Zulagen ausbezahlt. Diese ausgezahlte Rente (Kapitalauszahlung) ist anschließend voll steuerpflichtig. Lediglich 1.575 Euro pro Jahr sind staatlich gefördert.
Viele private Anlagemöglichkeiten sind daher attraktiver.

Rürup-Rente

Die Rürup-Rente richtet sich als Gegenmodell zur Riester-Rente vor allem an Selbständige, welche nicht in die gesetzliche Rentenkasse oder ein Berufsförderwerk einzahlen und keinen Anspruch auf eine Betriebsrente haben. Dennoch können natürlich auch Angestellte und Beamte einen Rürup-Vertrag abschließen. Seit dem Jahr 2015 kann die Rürup-Rente zu 100 Prozent von den Steuern abgesetzt werden. Die Freibeträge belaufen sich somit auf 20.000 Euro pro Jahr für Alleinstehende und 40.000 Euro für Ehepaare. Die staatliche Förderung fällt im Vergleich zur Riester-Förderung geringer aus.

Fazit Riester-Rente und Rürüp-Rente

Auch wenn die Riester- und Rürup-Renten auf den ersten Blick attraktiv erscheinen, sind sie stark umstritten. Gerade in der Niedrigzinsphase erweist sich die Riester-Rente nach Meinung von Experten als nicht sinnvoll. Es ist immer noch besser als nichts für Ihr Alter zu tun. Jedoch sollten stattdessen  andere Formen der privaten Altersvorsorge gefördert werden, die wir im folgendem darstellen.

Fonds und ETFs als mögliche beste Altersvorsorge

Folgend ist darüber nachzudenken, einen Teil Ihres Geldes etwas riskanter, dafür aber deutlich gewinnbringender anzulegen, als mit den klassischen Möglichkeiten der Altersvorsorge. 

Stichwort: „Fonds und ETFs“. Die Fonds erfreuen sich derzeit immer größerer Beliebtheit, da die ohnehin niedrigen Zinsen in anderen Sparverträgen weiter sinken. Anzumerken ist: Die Anlageform der Fonds und ETFs sind Chance und Risiko zugleich. 

Möglich ist es mit Fonds eine rentable Altersvorsorge an der Börse aufbauen. Je jünger Sie zu Beginn Ihrer Geldanlage sind, desto besser können Sie Kursschwankungen aussitzen und desto rentabler sind Fonds als Altersvorsorge, da die Zeitspanne bis zur Auszahlung der Rente länger ist. Trotz Kursschwankungen und drei Börsencrashs haben die Sparer seit 1965 kaum Verluste gemacht, da der Dax im Durchschnitt stetig stieg.

Wie lange sollte man in Fonds  / ETFs anlegen?

Experten raten  zu einem Anlagezeitraum von mindestens 13 Jahren.
Fonds und ETFs sind keine "Schnell Geld Verdienen" Möglichkeiten, sondern eigenen sich eher dafür das Geld langfristig zu vermehren. Na wenn das mal nicht in die Karten einer privaten Altersvorsorge spielt.

Die Durchschnittsrendite lag in allen Zehn-Jahres-Zeiträumen seit 1965 bei jährlichen 8,1 Prozent.

Wichtige Fehler / Punkte bei dieser Anlagemöglichkeit

Setzen Sie niemals auf nur einen Fonds, sondern streuen Sie das Risiko. Eine Möglichkeit hierfür wären z.B. ETFs auf marktbreite Aktienindizes.

Abschließend zeigen neue Erkenntnisse, das eine Lebensversicherung als Altersvorsorge nicht mehr sinnvoll ist. Experten warnen deshalb davor, derzeit eine Lebensversicherung abzuschließen. Der Grund hierfür liegt im gesenkten Garantiezins:

Deutsche Lebensversicherer bieten derzeit nur 1,25 oder weniger Prozent Zinsen. Dieser Garantiezins wird zudem lediglich für den Sparanteil, nicht aber für die Beiträge gewährt.

Dadurch ist der Inflationsausgleich durch den geringen Garantiezins gefährdet.

Zeitgleich sinkt die Überschussbeteiligung der Gesellschaften, was sich zudem negativ auf die Rendite auswirkt.

Abschließend bleibt klar zu sagen, das nicht nur auf eine Anlageform zu setzen ist, sondern die Diversifikation wohl der Schlüssel zum persönlichen Erfolg ist. 

Die aus unserer Sicht beste Altersvorsorge

Aus den oben genannten Gründen betrachten wir als beste Altersvorsorge in eine Immobilie als Kapitalanlage zu investieren. Wirtschaftlich kann hier über einen längeren Zeitraum die beste Rendite erzielt werden. Voraussetzung dafür ist aber, dass Sie bereit sein müssen auf etwas private Freizeit zu verzichten und sich Wissen aufzubauen. Im Endeffekt, kosten diese Faktoren wieder Zeit. Deswegen empfehlen wir diese Altersvorsorge auch wirklich nur den Personen, die auch bereit sein, etwas private Freizeit zu investieren.

Da jedoch nicht jeder etwas Freizeit und Energie investieren möchte, unterteilen wir bei einer Lösung zur Altersvorsorge in insgesamt  drei verschiedene Personengruppen, bei denen jeweils 3 verschiedene Lösungen empfehlen werden:

Beste Altersvorsorge für Personen, die weder Zeit noch Energie investieren möchten

Hier ist eine staatlich geförderte Altersvorsorge oder eine private Altersvorsorge bei der sich Ihr Finanzierungspartner dafür einsetzt Ihr investiertes Kapital mit Hilfe von Fonds zu vermehren die beste Altersvorsorge.
Sie müssen hier weder Zeit noch Energie investieren. Sie erhalten Zuschüsse vom Staat und / oder Ihr Finanzierungspartner nimmt Ihnen die Arbeit für das Investieren in die richtigen Wertpapiere ab.

Beste Altersvorsorge für Personen, die etwas Zeit und Energie investieren möchten und etwas Risiko in Kauf nehmen.

Hier empfehlen das selbstständige Investieren in Wertpapieren, bzw. Unternehmensanteilen. Im Grunde genommen nehmen Sie hier die Arbeit des Finanzberaters im obigen Beispiel ab. Bedenken Sie hier aber bitte, dass Sie auch etwas Zeit und Energie investieren müssen, damit Sie auch in gewinnbringende Wertpapiere investieren. Selbstverständlich gibt es hier aber auch ein gewisses Risiko, da Sie auf sich allein gestellt sind. Dafür haben Sie hier aber die Chance auf eine deutlich höhere jährliche Rendite.

Beste Altersvorsorge für Personen, die viel Zeit und Energie investieren möchten

Für Sie empfehlen wir definitiv in eine Immobilie als Kapitalanlage zu investieren, da Sie hier mehrere Helfer haben und Sie dadurch die besten Renditen erzielen. Die Helfer sind:

  • Steuer
  • Mieter
  • Wertsteigerung auf das Fremdkapital

Immobilien haben bergen von allen Möglichkeiten aber auch das größte Risiko und erfordern am meisten Zeit. Es gibt jedoch auch Wege, wie Sie die Vorteile einer Immobilie auch mit wenig Zeit und wenig Aufwand für sich nutzen können.
Wir haben dazu ein Webinar vorbereitet, welches wir ab und zu mal veröffentlichen. Dort stellen wir ein Konzept vor, mit dem es auch Personen mit wenig Zeit und keinem vorhandenem Knowhow möglich ist, in Immobilien zu investieren. 

Achtung: Das Konzept ist nur begrenzt möglich, da dafür Immobilien benötigt werden. Diese gibt es, wie Sie wissen, nicht wie Sand am Meer. 

Schnell sein könnte daher hier belohnt werden.

Sie möchten mehr zum Thema Immobilien, Vermögensaufbau und passives Einkommen erfahren?

Aktuell veranstalten wir ein Webinar mit einem Immobilien-Experten. Dieser beschäftigt sich seit 20 Jahren mit dem Vermögensaufbau durch Immobilien. Und das mit möglichst wenig Aufwand. Das ist für viel beschäftigte Angestellte oder Selbstständige interessant. 

Klicken Sie auf den unteren Button um mehr über das Webinar und den Autor  zu erfahren. Erfahren Sie außerdem, was  andere über das Immobilien Konzept sagen - solange wir das Webinar noch anbieten...

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